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Wenn eine Immobilie verkauft wird, fallen zusätzlich zum Kaufpreis für das Grundstück oder die Immobilie auch einige andere Kosten wie die Grundbuchkosten an. Bei jedem Kauf einer Immobilie ist die Beurkundung eines Notars und der Eintrag ins Grundbuch notwendig. In der Regel geht es bei Grundstückskäufen immer um eine grosse Summe. Derartige Verkäufe gehören nicht zu den alltäglichen Geschäften, sodass sich viele Käufer vor übereilten Verpflichtungen schützen.

 

Die Grundbuchkosten und der Notar

Der zuständige Notar wird beide Parteien über die Rechtslage genau aufklären. Dadurch wird verhindert, dass unwirksame Klauseln durch den Vertrag vereinbart werden. Jeder Jurist, der als Notar arbeiten möchte, muss vorab einen Amtseid leisten. Ein Notar muss immer unparteiisch und gewissenhaft bleiben. Der Käufer sollte vor dem Beurkundungstermin im Besitz des Vertragsentwurfs sein, sodass er diesen in Ruhe zu Hause durchlesen kann. Zusätzlich sollten ihm alle beglaubigten Urkunden ausgehändigt werden, die ebenfalls zum Vertragsentwurf gehören. Sollte es zu Fragen kommen, dann sollte ein Käufer nicht lange zögern und direkt beim Notar nachfragen. Auf keinen Fall sollte sich ein Käufer zu einer Unterschrift drängen lassen.

Wie entstehen Grundbuchkosten und Notarkosten?

In jedem Kaufvertrag für ein Grundstück sind Standardangaben zu finden. Im Vertrag wird genau aufgeführt, welche Vertragsparteien den Notartermin wahrgenommen haben. Alle Käufer und Eigentümer müssen zu diesem Termin anwesend sein. Das Grundstück wird im Vertrag genau in seiner Grösse, Lage und Wirtschaftsart beschrieben. Auch alle im Grundbuch eingetragenen Belastungen müssen eingetragen werden. Hierzu gehören neben den Hypotheken auch die Renten- und Grundschulden, sowie ein eventuelles Wegerecht für die Nachbar. Der Preis des Grundstücks muss mit einem feststehenden Betrag im Vertrag angegeben werden. Im Anschluss werden die Zahlungsbedingungen festgelegt. Werden Raten vereinbart, dann wird vertraglich festgelegt, in welcher Höhe sie zu einem bestimmten Zeitpunkt gezahlt werden müssen. Wenn Sie einen noch zu errichtenden Wohnraum erwerben möchten, dann sollten Sie ein genauen Blick auf die Baubeschreibung werden. Hier muss genau aufgeführt werden, welche Kosten inklusive sind und welche im Nachhinein noch anfallen können.

Immobilienverkauf richtig absichern

Ein Käufer eines Grundstücks gilt laut Gesetz nicht sofort als neuer Eigentümer. Hierfür ist erst ein Eintrag ins Grundbuch notwendig. Als künftiger Eigentümer können Sie sich durch einen Auflassungsvorvermerk absichern. Zwischenzeitliche Belastungen des Grundstücks oder die Weiterveräusserung des Verkäufers sind unwirksam im Hinblick auf den vorgemerkten Käufer. Ein Notaranderkonto sorgt zusätzlich für eine Absicherung. Hierbei handelt es sich um eine Art Treuhandkonto des Notars. Das ist gerade dann sehr sinnvoll, wenn sich der Verkauf über viele Monate hinzieht. In diesem Fall verwaltet der Notar die Zahlung des Käufers auf einem Sonderkonto. Das Geld wird von diesem Konto erst an den Verkäufer überwiesen, wenn die Zustimmung zur Grundstückübertragung erklärt wurde. Letztendlich sollte immer erst das Eigentum im Grundbuch eingetragen sein, bevor die Auszahlung an den Verkäufer erfolgt.

Grundbuchkosten und Notarkosten

Die Kosten für das Grundbuch und die Notarkosten sind über die Kostenordnung geregelt. Der Geschäftswert des Objektes ist hierbei immer der Ausgangspunkt der Berechnung. Die Höhe der Gebühr wird nach dem zugrunde liegenden Vorgang berechnet. Für die Bestellung einer Grundschuld in einer vollstreckbaren Form und für die notarielle Beurkundung wird eine Notargebühr fällig. Für die Löschungsbewilligung und die Abtretung einer Grundschuld wird ein Viertel der Grundbuchkosten angerechnet. Die Notar- und Grundbuchkosten basieren nicht auf festen Beträgen. Sie hängen immer mit der Höhe des Kaufpreises ab. Wer die Grundbuchkosten vorab kalkulieren möchte, der kommt mit einem durchschnittlichen Wert sehr gut hin. Die Grundbuchkosten sowie die Notarkosten betragen in der Regel rund 1,5% – 2,5% der Kaufsumme. Sie setzen sich aus 1% – 1,5% Notarkosten und 0,5% -1% Grundbuchkosten. Das bedeutet, dass wenn eine Immobilie zu einem Kaufpreis von 500.000.- Franken erworben wird, dann kann man davon ausgehen, dass die Kosten insgesamt ca. 10.000.- Franken betragen können. Zwischen den unterschiedlichen Notaren sollte ein Vergleich vorgenommen werden.

Wer zahlt die Grundbuchkosten in der Schweiz

Grundbuchkosten fallen mit dem Eintrag in das Grundbuch an. Sie bewegen sich in der Regel im Prozentbereich des jeweiligen Verkaufspreises. Die Kosten werden je nach Kanton unterschiedlich bemessen. Der Gebührensatz ist vom Kaufpreis des Grundstücks abhängig. Die Grundbuchkosten werden typischerweise zwischen dem Käufer und Verkäufer aufgeteilt. In vielen Fällen entstehen weitere Kosten wie zum Beispiel durch die Anfertigung eines Schuldbriefs.

Weitere Kosten – Grundstückgewinnsteuer und Handänderungssteuer

Wenn wertvermehrende Ausgaben nicht bereits bei der Gewinn- oder Einkommenssteuer angegeben wurden, dann können sie auf den eigentlichen Erwerbspreis mit aufgerechnet werden. Diese Berechnung der Steuer wird in der Schweiz kantonal als Grundstückgewinnsteuer geregelt. Sie ist meistens von der Höhe des Gewinns und von der Besitzdauer abhängig. Wenn der Gewinn innerhalb einer Frist zwischen zwei und drei Jahren für den Kauf einer Ersatzliegenschaft verwendet wird, kann die Steuer aufgeschoben werden. Auch die Handänderungssteuer ist kantonal sehr unterschiedlich. In vielen Kantonen wurde die Steuer inzwischen abgeschafft. In Kantonen, wo die Steuer noch erhoben wird, dann wird sie häufig zur Hälfte übernommen. Die Steuer wird nicht bei Verkäufen oder bei den Übertragungen unter Eltern, Kindern oder Pflegekindern, Ehegatten, Schwiegereltern oder Schwiegerkindern sowie Stiefkindern erhoben.

Was ist das Grundbuch?

Ein Grundbuch ist ein Register, in dem alle Grundstücke und die bestehenden, dringlichen Lasten und Rechte wie beispielsweise Grundpfandrechte oder Dienstbarkeiten eingetragen werden. Jedes Grundstück in der Schweiz wird in einem Grundbuch eingetragen. Ein gesamtschweizerisches zentrales Grundbuch gibt es nicht. Für die Grundbuch Führung sind die Grundbuchämter der einzelnen Kantone zuständig. In der Schweiz hat der Bund die Oberaufsicht über das Grundbuchwesen. Die Eintragung des Grundbuchs erfolgen mit Hilfe einer elektronischen Datenverarbeitung sowie durch Papierform. Alle Grundstücke werden mit einer eigenen Nummer versehen und erhalten ein eigenes Grundbuchblatt. Es wird in das Hauptbuch aufgenommen. Zusätzlich wird im Grundbuch ein Tagebuch geführt. In ihm werden alle Grundbuchanmeldungen der Reihenfolge des Eingangs eingeschrieben, die Belege, die Pläne und das Hilfsregister. Durch einen ausländischen Staatsangehörigen ist nicht jeder Erwerb eines Grundstücks bewilligungspflichtig.

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