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Grundstückgewinnsteuer Luzern

Beim Verkauf einer Immobilie oder eines Grundstücks im Kanton Luzern aus dem Privatvermögen muss der erzielte Gewinn versteuert werden. In einigen Fällen kann die Versteuerung im Kanton Luzern aufgeschoben werden. Die Grundstückgewinnsteuer wird im Kanton Luzern ganz unabhängig vom übrigen Einkommen berechnet.

 

Wann fällt die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Luzern an?

Als steuerpflichtige Veräusserung zählt im Kanton Luzern die Übertragung des Eigentums eines Grundstücks oder einer Immobilie. Aber auch die Übertragung der wirtschaftlichen Verfügung über ein Grundstück zum Beispiel durch einen Verkauf der Mehrheitsbeteiligung von einer Immobiliengesellschaft gehört zu den steuerpflichtigen Verkäufen sowie die Veräusserung eines Vorkaufs-, Kaufs- und Rückkaufrecht eines Grundstücks und die Überführung von Grundstücken von einem Privaten- in ein Geschäftsvermögen.

Berechnung der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Luzern

Die Differenz zwischen dem Anlagewert und dem Veräusserungswert gilt im Kanton Luzern als Grundstücksgewinn. Der Anlagewert setzt sich grundsätzlich aus dem Erwerbspreis zum Zeitpunkt der aktuellen steuerbegründeten Veräusserung und den gesetzlichen Zuschlägen. Bei den gesetzlichen Zuschlägen handelt es sich um Aufwendungen für Erwerbskosten, dauernde Wertvermehrungen, Maklerprovisionen und Erschliessungskosten. Der Wert der Veräusserung entspricht immer dem Veräusserungspreis und vermindert sich durch die gesetzlichen Abzüge.

Wie hoch ist die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Luzern?

Für die Berechnung der Grundstückgewinnsteuer wird im Kanton Luzern erst einmal die für den steuerbaren Grundstückgewinn mit Hilfe des Einkommenssteuertarifs für Alleinstehende festgestellt. Das übrige Einkommen wird dabei nicht berücksichtigt. Die Summe muss danach mit dem für Luzern geltenden Steuerfluss mit 4,2 multipliziert werden. Unterschiedliche Gemeindesteuerfüsse gibt es im Kanton Luzern nicht. Durch die Berechnung erhalten Sie einen Steuerbetrag, der um einen allfälligen Zuschlag der Besitzdauer erhöht wird. Die Minderung des Besitzesdauerzuschlags kann immer dann gemindert werden, wenn das Grundstück wenigstens 6 Jahre im Besitz des Verkäufers bzw. der Verkäuferin war. Abgezogen werden jeweils 10% für jedes volle Jahr des Besitzes. Eine Minderung der Steuern ist auch durch einen Besitzdauerrabatt möglich. Hierbei werden für jedes Jahr 1% abgezogen. Hierbei muss gewährleistet sein, dass Ihr Grundstück mehr als 8 Jahre in Ihrem Besitz ist. Die Minimierung ist auf 25% begrenzt.

Aufschub der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Luzern

Die Grundstückgewinnsteuer kann im Kanton Luzern bei bestimmten Veräusserungstatbeständen aufgeschoben werden. Sie ist somit erst bei der nächsten steuerbegründeten Veräusserung fällig. Ein Aufschub der Steuer ist zum Beispiel bei einem Eigentumswechsel durch Erbvorbezug, Erbgang oder Schenkung möglich. Aber auch ein Eigentumswechsel unter eingetragenen Partnerinnen und Partnern oder unter Ehegatten ist ein Aufschub möglich, wenn beide Parteien einverstanden sind. Ebenso kann ein Aufschub der Steuern beantragt werden, wenn eine Veräusserung eines selbstbewirtschafteten, selbstbewirtschafteten Grundstücks ansteht, wenn der Veräusserungserlös rund zwei Jahre nach oder vor der Veräusserung für eine sogenannte landwirtschaftliche Ersatzbeschaffung genutzt wird. Ein Aufschub ist auch bei einer Veräusserung von selbstgenutzten Wohnliegenschaften möglich, wenn eine Reinvestition des Erlöses aus dem Verkauf zwei Jahre nach oder vor der Veräusserung in eine Ersatzliegenschaft in der Schweiz stattgefunden hat.

Unterschied zur Handänderungssteuer im Kanton Luzern

Immer dann, wenn ein Grundstück veräussert wird, wird eine Handänderungssteuer im Kanton Luzern erhoben. Mit dieser Steuer wird der Wechsel der Verfügung über ein bestimmtes Grundstück besteuert. Es gelten insbesondere als steuerpflichtige Handänderung der Übergang einer wirtschaftlichen Verfügungsmacht oder der Eigentumsübergang für den Erwerb eines Grundstücks. Die Handänderungssteuer beträgt in Luzern 1,5% des Handänderungswertes. Er besteht aus allen Leistungen der Käuferin bzw. des Käufers für den Kauf des Grundstücks oder aus dem Ersatzwert, der unter den verhandelnden Personen vereinbart wurde, der den eigentlich gewünschten Erwerbspreis aber nicht erreicht hat.

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