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Grundstückgewinnsteuer Obwalden

Für alle, die Grundeigentum im Kanton Obwalden besitzen und dieses mit Gewinn verkaufen, fällt eine Grundstückgewinnsteuer an. Sie wird erhoben für alle natürlichen und juristischen Personen, welche laut Grundbuch Eigentümer des jeweiligen Grundeigentums sind. Bei der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Obwalden hadelt es sich um das dualistische System.

 

Grundstückgewinnsteuer im Kanton Obwalden

Alle Gewinne aus der Veräußerung von Grundstücken und Anteilen dieser unterliegen im Kanton Obwalden der Grundstückgewinnsteuer. Während Gewinne aus Veräußerungen von Grundstücken bei juristischen Personen mit der Gewinnsteuer erfasst werden, werden Gewinne aus Veräußerungen von Grundeigentum aus privatem Vermögen im Kanton Obwalden mit der Grundstückgewinnsteuer besteuert. Die Gemeinden des Kanton Obwalden haben keine Befugnis zur Erhebung der Gewinnsteuer sondern der Kanton Obwalden erhebt diese. Nach Erhebung der Grundstückgewinnsteuer wird diese zwischen dem Kanton und der jeweiligen Gemeinde, in welcher das Grundeigentum liegt, aufgeteilt.

Wer zahlt die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Obwalden?

Zum Gewinn zur errechnung der Grundstückgewinnsteuer zählen im Kanton Obwalden alle Leistungen des Verkaufes ohne Anrechnung für Kosten durch Nutznießung oder Wohnrecht. Die Sachleistungen werden dem Verkehrswert angerechnet. Wiederkehrende Leistungen werden dem Barwert angerechnet. Zur Zahlung der Grundstückgewinnsteuer ist im Kanton Obwalden immer der Verkäufer des Grundeigentums verpflichtet. Zur Sicherstellung der Zahlung der Grundstückgewinnsteuer erhält das Gemeinwesen ein Pfandrecht auf das Grundeigentum. Bei Nichtzahlung der Grundstückgewinnsteuer kann das Gemeinwesen somit die Verwertung des Grundstücks verlangen.

Merkmale der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Obwalden

Der zu versteuernde Gewinn wird aus der Differenz des Verkaufserlös und der Anlagekosten errechnet. Zu den Anlagekosten zählen der Erwerbspreis mit wertvermehrenden anrechenbaren Aufwendungen. Zu den anrechenbaren Aufwendungen gehören unter anderem Kosten für Bauten, Umbauten Erschliessungen oder andere Besitzverbesserungen. Hiervon abgezogen werden Versicherungsleistungen und Beiträge an Bund, Kanton oder Gemeinde. Als anrechenbare Aufwendungen zählen auch Grundeigentumsbeiträge sowie Aufwendungen, welche mit dem Erwerb sowie mit der Veräußerung in Verbindung stehen. Der Reingewinn aus der Veräußerung von Grundeigentum dient im Kanton Obwalden als Grundlage für die Berechnung der Grundstückgewinnsteuer. Deshalb handelt es sich bei der Grundstückgewinnsteuer um eine direkte Steuer. Diese wird unabhängig vom übrigen Einkommen erhoben.

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