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Grundstückgewinnsteuer St. Gallen

Die Grundstückgewinnsteuer beim Immobilienverkauf ist in jedem Kanton der Schweiz anders, so auch im Kanton St. Gallen. Im Folgenden erfahren Sie, was Sie in Bezug auf die Grundstückgewinnsteuer im Kanton St. Gallen beachten sollten.

 

Die Grundstückgewinnsteuer im Kanton St. Gallen

Wird ein Grundstück aus Privatvermögen verkauft oder mit einem anderen Grundstück getauscht, so muss der Verkäufer des Grundstücks die sogenannte Grundstückgewinnsteuer abführen. Auch wenn Sie ein privates Grundstück in Ihr Geschäftsvermögen übernehmen wollen, fällt diese Steuer im Kanton St. Gallen an. Die Bezahlung der Grundstückgewinnsteuer kann auch auf den Käufer des Grundstücks übertragen werden; dann gilt die Steuerleistung allerdings als weitere Leistung des Erwerbs und wird zur Ermittlung der fälligen Steuer zum Kaufpreis aufgeschlagen. Die Steuererklärung muss in jedem Fall der Verkäufer ausfüllen und auch nur der Verkäufer kann ein Rechtsmittel gegen die Grundstückgewinnsteuer ergreifen, da auch ausschließlich dieser für das Abführen der Grundstückgewinnsteuer verantwortlich und somit haftbar ist. Sollte es mehrere Verkäufer geben, so wird die Steuer in entsprechenden Anteilen fällig und die Verkäufer stehen gemeinsam in der Haftung. Wird die Steuer nicht gesetzmäßig berechnet und abgeführt, so hat der Staat nicht nur das Recht auf Ausgleichszinsen, sondern auch ein gesetzliches Pfandrecht auf das Grundstück. Dieses Pfandrecht können Gemeinden im Kanton St. Gallen innerhalb von drei Jahren geltend machen. Neben Gewinnen aus der Veräußerung von privaten Grundstücken müssen Sie als natürliche Person auch Gewinne aus dem Verkauf von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken versteuern. Ebenso wird die Grundstückgewinnsteuer im Kanton St. Gallen beim Verkauf von Grundstücken juristischer Personen fällig, die laut Steuergesetz von der Steuerpflicht befreit sind.

Berechnung der Grundstückgewinnsteuer im Kanton St. Gallen

Die Grundstückgewinnsteuer besteuert im Kanton St. Gallen die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem ursprünglich bezahlten Kaufpreis, also den Gewinn aus der Veräußerung. Kosten, die durch den Verkauf fällig werden (Maklerkosten, Grundbuchkosten, Notarkosten etc.), dürfen dabei vom Verkaufspreis abgezogen werden. Auch Investitionen, die den Wert der Immobilie gesteigert haben, werden vom Preis weggerechnet.

Höhe der Grundstückgewinnsteuer im Kanton St. Gallen

Bis zu einem Grundstückgewinn von 248.000.- Franken ist die einfache Steuer aus dem Tarif nach Artikel 140 Abs. 1 des Steuergesetzes ersichtlich. Liegt der Gewinn darüber, so wird eine zusätzliche Progression, das heißt, ein höherer Steuersatz angewendet. Wenn Ihr Gewinn die Grenze von 600.000.- Franken übersteigt, beträgt die einfache Steuer einheitlich 10% des gesamten Gewinns. Je länger sich eine Liegenschaft im Eigentum des Verkäufers befindet, desto geringer ist der Steuersatz. Bei kurzer Haltedauer wird dem „Brutto“-Steuerbetrag ein Zuschlag von 5% aufgerechnet. Bei langer Eigentumsdauer kann eine Ermäßigung bis 30% oder sogar 40,5% abgezogen werden. Somit ist die Spekulation von Grundstücken höher besteuert. Wenn Bauland mit einem Werkvertrag für den Bau eines schlüsselfertigen Hauses veräußert wird, dann wird die Steuer auch auf die Bausumme geschuldet.

Abwicklung der Grundstückgewinnsteuer im Kanton St. Gallen

Grundstückverkäufe und die Grundstückgewinnsteuer werden im Kanton St. Gallen über das Grundbuchamt abgewickelt. Zunächst wird ein Kaufvertrag aufgesetzt und öffentlich beurkundet, dann erfolgt der Eintrag im Grundbuch. Damit geht das Grundstück an den Käufer über. Wechselt eine Liegenschaft infolge eines Erbes oder einer Scheidung den Besitzer, so kann die Steuer aufgeschoben werden.

Grundstückgewinnsteuer vs Handänderungssteuer im Kanton St. Gallen

Bei der Veräußerung einer Liegenschaft wird in den meisten Kantonen die sogenannte Handänderungssteuer fällig. Diese Handänderungssteuer beträgt im Kanton St. Gallen ca. 1% des Kaufpreises respektive des Verkehrswerts der Liegenschaft. In einigen Fällen, zum Beispiel, wenn Eltern ihren Kindern ein Grundstück verkaufen, ist nur ein ermäßigter Steuersatz von ca. 0,5% fällig. Handänderungen zwischen Ehepartnern werden gar nicht besteuert.

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