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Grundstückgewinnsteuer Thurgau

Wie in allen anderen Kantonen ist die Grundstückgewinnsteuer auch im Kanton Thurgau eine Sondersteuer. Auch als Liegenschaftsgewinnsteuer bezeichnet wird beim Verkauf einer Liegenschaft oder eines Grundstücks im Kanton Thurgau ein bestimmter Anteil des Reingewinns versteuert. Mit Haltezeitabzügen oder Aufschubmöglichkeiten bei einer sogenannten Ersatzbeschaffung sollten Sie einiges beachten.

 

Die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Thurgau

Die Grundstückgewinnsteuer wird im Kanton Thurgau dann erhoben, wenn eine Immobilie teurer verkauft wird, als sie erworben wurde. Steuerpflichtig sind Sie als Eigentümer beziehungsweise jene Person die Liegenschaften usw. verkauft. Dementsprechend sollte Sie als Verkäufer darauf achten, dass ein Anteil des Kaufbetrages durch einen Notar zurückbehalten wird um die Grundstückgewinnsteur im kanton Thurgau zu bezahlen.

Dualistisches System der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Thurgau

Während im Kanton Zürich oder Jura das monistische System angewandt wird, erfolgt die Erhebung der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Thurgau seit 2014 nach dem dualistischen System. So wird bei jeder steuerpflichtigen Person eine Liegenschaftssteuer erhoben. Für juristische Personen galt bereits zuvor das dualistische System. Dies betrifft jedoch nicht Veräusserungsgewinne von Grundstücken juristischer Personen. Diese werden nicht wie üblich mit der ordentlichen Einkommens- bzw. Gewinnsteuer erfasst, sondern unterliegen der Grundstückgewinnsteuer. Die Steuern erhebt das Steueramt des Kanton Thurgau.

Berechnung der Grundstückgewinnsteuer und Besitzdauer im Kanton Thurgau

Die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Thurgau beträgt 40% des erzielten Gewinnes abzüglich der abziehbaren Kosten beim Verkauf einer Immobilie oder eines Grundstückes. Abhängig von der Besitzdauer variiert dieser Prozentsatz. Erzielen Sie beispielsweise bei der Veräusserung Ihres Hauses einen Nettogewinn von 100.000.- Franken, beträgt die Grundstückgewinnsteuer im Kanton thurgau 40.000.- Franken. Befindet sich Ihr Eigenheim zur Zeit des Verkaufs seit 10 Jahren in Ihrem Besitz reduziert sich die Steuerbelastung auf 32%. Demnach würde die Grundstückgewinnsteuer für Sie nur noch 32.000.- Franken betragen. Nach 23 oder mehr Jahren beträgt die Grundstückgewinnsteuer im Kanton Thurgau nur noch knapp 11 Prozent. Der Besitzdauer Abzug des Kanton Thurgau gibt Ihnen eine detaillierte Auskunft über die genauen Prozentsätze. Für die Berechnung wird der Grundbucheintrag herangezogen. Mittels Steuerkalkulator auf der öffentlichen Webseite des Kantons Thurgau können Sie eine genaue Berechnung der Liegenschaftssteuer vornehmen.

Hingegen unterliegen schnelle Verkäufe einer höheren Steuerbelastung in Form von Haltezeitzuschlägen, auch Spekulationszuschlag gennant. Dies betrifft Sie insbesondere, wenn Sie Immobilie innerhalb weniger Monate bis zu drei Jahre kaufen und verkaufen. Der Kanton Thurgau sieht Steuersätze von bis zu 36 Prozent vor.

Aufschub der Grundstückgewinnsteuer im Kanton Thurgau

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Ihre Steuerpflicht im Kanton Thurgau aufgeschoben werden. Beispielsweise wenn Sie sich von Ihrer Frau oder Ihrem Mann scheiden lassen. Ebenso bei erbrechtlichen Rechtsansprüchen oder bei einer vorherigen Ausbezahlung des Erbes sowie bei Ersatzbeschaffungen. Letzteres ist jedoch nur möglich, wenn Sie innerhalb von zwei Jahren eine Eigentumswohnung, ein Haus oder ein Grundstück kaufen. Dies gilt jedoch nur, wenn die Renovierungen, Ihre Bau- und Baunebenkosten oder der Kaufpreis Ihrer neuen schlüsselfertigen Immobilie höher ist als Ihr veräußertes Objekt.

Kein Aufschub bei Ferien/Zweitwohnsitz im Kanton Thurgau

Kaufen Sie zum Beispiel ein Haus, welches Sie als Ferienhaus vermieten oder eine Wohnung, die Sie als Zweitwohnung nutzen, werden die Anforderungen für einen Steueraufschub nicht erfüllt. Anders verhält sich die Rechtslage bei der Grundstückgewinnsteuer, wenn Sie das gekaufte Objekt nachweislich für Ihre Geschäftstätigkeit nutzen. Im Kanton Thurgau gilt der Steueraufschub nur für den Reingewinn. Der Verkaufserlös, der nicht für die Aufwendung für Bauten, Umbauten oder diverse Modernisierungen genutzt wird, wird verteuert.

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