Handänderungssteuer Fribourg

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Der Kauf von einem Grundstück oder einer Immobilie im Kanton Fribourg hat nicht nur Auswirkungen auf die Einkommens- und die Vermögensbesteuerung. Die Handänderungssteuer ist vom Käufer des Grundstücks bzw. der Liegenschaft an den Kanton Fribourg zu zahlen. Bei der Handänderungssteuer handelt es sich um eine sogenannte Rechtsverkehrssteuer. Steuerobjekt der Handänderungssteuer im Kanton Fribourg ist der Übergang von einem Recht an Grundstück oder Liegenschaften von einer Person auf eine andere Person.

 

Bemessungsgrundlagen der Handänderungssteuer im Kanton Fribourg

Die Bemessungsgrundlage für die Handänderungssteuer im Kanton Fribourg ist der Kaufpreis, der im Vertrag steht. Für den Fall, dass dort kein Kaufpreis festgeschrieben wurde, wird der Verkehrswert zur Anrechnung gebracht.

Höhe der Handänderungssteuer im Kanton Fribourg

Im Kanton Fribourg berechnet sich die Handänderungssteuer anhand des Kaufpreises, der im Vertrag genannt ist. Der Steuersatz beträgt 1,5 Prozent. Das heißt Sie als Käufer müssen zusätzlich zum Kaufpreis laut Vertrag noch 1,5 Prozent von dieser Summe für die Handänderungssteuer an den Kanton Fribourg einplanen. Im Kanton Fribourg ist es zudem so, dass die Gemeinden auch eine Zusatzabgabe erheben können. Das heißt Sie müssen, wenn Sie Käufer eines Grundstücks oder eine Liegenschaft im Kanton Fribourg sind, in einigen Gemeinden auch eine Zusatzsteuer bezahlen. Die Gemeinden im Kanton Fribourg sind dabei berechtigt ebenfalls einen Steuersatz in Höhe von bis zu 1,5 Prozent des Kaufpreises als Handänderungssteuer zu erheben. Das heißt, Sie müssen sowohl 1,5 Prozent des Kaufpreises als Steuer an den Kanton Fribourg abführen und unter Umständen 1,5 Prozent des Kaufpreises als Steuer an die Gemeindeverwaltung. Wenn das Grundstück oder die Liegenschaft mit Pfandgrundrechten belegt ist, dürfen die Gemeinden im Kanton Fribourg keine Zusatzsteuer zur Handänderungssteuer von ihnen als Käufer verlangen.

Ausnahmen – wann die Handänderungssteuer in Fribourg nicht zu zahlen ist

Der Kauf von einem Grundstück oder einen Liegenschaft muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass Sie in die Pflicht geraten an den Kanton Fribourg und die Gemeindeverwaltung die Handänderungssteuer zu zahlen. Es gibt nämlich einige Ausnahmen, bei denen die Handänderungssteuer im Kanton Fribourg nicht fällig wird. Und zwar dann, wenn es sich um Handänderungen zwischen Ehegatten oder Verwandten in direkter Linie wird. Und auch eingetragene Partner können davon profitieren, dass sie beim Erwerb von einem Grundstück oder einen Liegenschaft vom jeweiligen Partner keine Handänderungssteuer zahlen müssen. Ausnahmen bestehen auch bei Grundstücksübertragungen an private Institutionen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn diese Grundstücke letztlich dem gemeinnützigen Zweck dienen. Und sollte es bei Grundstücken zu einer Umwandlung des Nutzniessungsrechts kommen, wird ebenfalls keine Handänderungssteuer im Kanton Fribourg erhoben. Gleiches gilt bei Grundstücksübertragungen in Zusammenhang mit Grenzbereinigungen und Bodenverbesserungen von geringer Bedeutung, welche von öffentlichen Ämtern vorgenommen wird. Ausgenommen von der Zahlung der Handänderungssteuer im Kanton Fribourg sind auch alle kantonalen Einrichtungen und auch die Eidgenossenschaft und deren kantonalen und eidgenössischen Anstalten. Ebenfalls von Handänderungssteuer befreit sind kirchliche Körperschaften und öffentlich-rechtlich anerkannte juristische Personen des Kirchenrechts. Allerdings müssen die erworbenen Grundstücke unmittelbar und auch unwiderruflich den religiösen Zwecken dienen.

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