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Handänderungssteuer Genf

Die Handänderungssteuer im Kanton Genf muss jeder zahlen, der eine Immobilie oder ein Grundstück erwirbt. Die Handänderungssteuer wird im Kanton Genf auch Casatax-genannt, wird beim Kauf eines Wohnobjekts fällig. Es handelt sich im Kanton Genf um eine Kantonssteuer.

 

Wann wird diese Steuer fällig?

Die Handänderungssteuer wird im Kanton Genf fällig, wenn eine Übertragung von Eigentum stattgefunden hat. Dies betrifft auch die Übertragung von Besitz oder von Nutzniessung an unbeweglichem Vermögen. Und zwar durch Verkauf, durch Käuferersatz, durch Ersteigerung, durch Abtretung oder durch Einbringung und durch Übernahme von Grundstücken. Zudem auch beim Übergang von Aktien in eine Immobilienaktiengesellschaft und bei Errichtung oder bei Abtretung von einem selbständigen und dauernden Baurecht bzw. einer persönlichen und einer übertragbaren Baurechtsdienstbarkeit. Die Handänderungssteuer im Kanton Genf wird zudem auch für den Übergang eines Grundstücks fällig, wenn dies Kollektiv- oder Kommanditgesellschaften betrifft und sich Arbeitsrechte ändern in Folge der Übertragung.

Höhe der Handänderungssteuer im Kanton Genf

Die Handänderungssteuer in der Schweiz liegt zwischen 1 und 3 Prozent. Die Handänderungssteuer im Kanton Genf beträgt 3 Prozent. Für die ersten 17.679 CHF des Kaufpreises wird allerdings keine Steuer erhoben. Bei Erbteilung beträgt der Steuersatz für die Handänderungssteuer in Genf 1 Prozent und 15 Prozent Steuer werden bei Tausch erhoben. Wenn es sich beim Tausch um ein landwirtschaftliches Grundstück handelt, werden nur 2 Prozent Handänderungssteuer fällig. Und 1 Prozent Steuer werden bei Rückkaufsrechten fällig. Wenn es sich um Grundlasten handelt, die gekauft werden, muss der darauf 2,1 Prozent dieser Steuer ans Kanton abführen.

Reduktion der Steuer möglich

Die Handänderungssteuer in Genf kann unter bestimmten Umständen auch reduziert werden. Geregelt ist dies in Art. 8A des Genfer Handänderungssteuergesetzes. Damit eine Reduktion der Handänderungssteuer in Kraft tritt, bedarf es jedoch einiger Voraussetzungen. Hierzu gehört, dass das Wohnobjekt, für das die Handänderungssteuer zu zahlen ist, für den Käufer der Hauptwohnsitz ist. Den Beweis dafür muss der Käufer der zuständigen Kantonsverwaltung binnen von 2 Jahren nachweisen. Wenn dies nicht geschieht, dann wird der Betrag, der erlassen wurde von der Steuer, zur Zahlung fällig. Die Ausnahme bildet der Tod des Käufers. Das heißt, ihre Erben müssten die Steuer nicht nachbezahlen für den Fall, dass Sie als Käufer der Kantonsverwaltung den Beweis nicht mehr erbringen können.

Bemessungsgrundlage der Handänderungssteuer im Kanton Genf bei Hypotheken

Das von ihnen erworbene Grundstück oder Wohnobjekt ist mit einer Hypothek belastet? Auch das führt zu einer Reduktion der Handänderungssteuer. Der Betrag für die Handänderungssteuer berechnet sich anhand des Kaufpreises abzüglich der Eintragungskosten der Hypotheken. Und zwar reduziert sich der Steuerbetrag in diesem Fall um die Hälfte. Wenn das Kaufobjekt mit einer Hypothek belastet ist, stellt dies also eine weitere Ausnahme im Rahmen der Handänderungssteuer dar.

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